Verbilligter Agrardiesel gegen den Klimawandel


Klar, wenn's schlecht läuft (mitunter auch wenn's gut läuft), verlangen die meisten Interessenvertreter Subventionen. Aber die Forderung von DBV-Präsident Joachim Rukwied, „die Steuern auf Diesel deutlich zu senken bis mindestens Ende November“, weil das „den Bauern kurzfristig helfen und Entlastung bringen“ würde, geht doch ein wenig über die gewohnten Verkürzungen hinaus.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Als Konsequenz aus einer katastrophalen Hitze, die maßgeblich auf den weltweiten Ausstoß an Kohlendioxid zurückzuführen ist, fordert der deutsche Bauernpräsident, die Verbrennung von fossilem Treibstoff noch stärker zu subventionieren als ohnehin schon. (Zitat von „RiffReporter“, den ganzen Artikel zum Thema gibt's hier.)
Mit Steuergeldern den Prozess fördern, der mitverantwortlich für den Klimawandel ist, unter dem alle - nicht nur Bauern - leiden? Wie realitätsverachtend darf man argumentieren? 🙈
