Werden wir immer dümmer?

Unter diesem Titel erschien in der ZEIT (online am 09.09.2026 /  ZEIT Nr. 39/2026) ein Artikel, der sich anhand von PISA-Daten, IQ-Werten und Berichten aus Schulen und Hochschulen der globalen Bildungskrise widmet. Er verweist darauf, dass der Bildungsnotstand nicht allein durch Bildungspolitik, Migration oder Pandemie zu erklären ist.

Der Artikel erläutert, wie der Flynn-Effekt den langfristigen Intelligenzanstieg im 20. Jahrhundert beschrieb und wie Forschung zum Lesen belegt, dass Schriftspracherwerb Wahrnehmung, Gedächtnis und Denkvermögen stärkt. Anschließend zeichnet er den weltweiten Leistungsabfall seit etwa 2012 nach und bringt ihn mit Smartphones und sozialen Medien in Verbindung, die Aufmerksamkeit binden und konzentriertes Lesen zunehmend verdrängen. Abschließend warnt er, dass KI beim Schreiben, Lernen und Denken ähnliche Risiken birgt, zugleich aber als Tutor nützen könnte, wenn Menschen die geistige Arbeit nicht an sie abgeben.

Diese kurze Zusammenfassung gibt nur einen sehr begrenzten Einblick in die Thematik. Es lohnt sich aber, den Artikel in voller Länge zu lesen (auch wenn dies laut ZEIT-Angabe 22 Minuten dauert 😀). Der vollständige Artikel findet sich hier, ist aber wie die meisten ZEIT-Artikel durch eine Paywall geschützt. Der Zugang ist normalerweise recht teuer, allerdings kann man hier derzeit einen digitalen 4-Wochen-Zugang für 1 € erhalten.