Oh Handy – ich lieb dich nicht, aber kann nicht ohne dich


Also muss möglichst bald ein neues Handy her. Denn ein Leben ohne Handy ist quasi unmöglich geworden. Die meisten Banken nutzen es als zweiten Faktor und diverse Online-Händler ebenso. Selbst mein geliebter Saugroboter ist ohne Handy nur Elektroschrott.
Aber diese Zeit ist ja nicht gerade die beste, um ein Handy zu erwerben. (Danke, KI – und danke an alle, die an der Speicherkrise ein paar Dollar extra verdienen!) Ich will wirklich keinen vierstelligen Betrag für ein Handy ausgeben. Ich will eine gute Kamera, die scharfe, detailreiche Bilder macht und mit einem überzeugenden Weitwinkel für Makroaufnahmen sowie einem optischen Zoom ausgestattet ist. Und da ich außerdem mindestens 6 Jahre lang Updates will, sind die Angebote durchaus überschaubar. Eigentlich kommen nur die drei Platzhirsche (Apple, Samsung und Google) in Frage. Alle anderen schwächeln mindestens in einer der genannten Kategorien und/oder beim Preis. Wie auch die Platzhirsche, denn die wollen allesamt über 1000 € für ihre aktuellen Modelle.
Ergo heißt es, Kompromisse zu machen. Entweder beim Modell (die jüngsten Features hielten sich ja in Grenzen), beim Speicher, Prozessor, RAM oder bei den Kameraeigenschaften. Da mir die beiden letztgenannten Kriterien sowie eine lange Updateversorgung (mindestens sechs Jahre) wichtig waren, bin ich fast zwangsläufig wieder beim Pixel gelandet, genauer gesagt beim Pixel 10 Pro. Ja, es ist zwar das Modell vom Vorjahr, und der von mir gewählte Speicher ist auch nicht gerade üppig (128 GB – eigentlich nicht mehr zeitgemäß). Aber 128 GB mehr sind bei dem Modell so exorbitant teuer, dass ich lieber darauf verzichtet habe.
Derzeit warte ich auf meien Paketboten, der mir das neue Handy bringen soll. Dann geht's ans Unboxing und Konfigurieren. Bin gespannt, was mich da erwartet. Wenn ich damit durch bin, werde ich berichten.
